50. Jubiläumsfeier am 17. Mai 2014

Impressionen der Feier und vom Tag der offenen Tür

Mit einem Tag der offenen Tür und Musik aus der Zeit ihrer Gründung feierte die Lauterbacher Dachdecker-Firma Domaschka ihr 50-jähriges Bestehen. Der Präsident der Handwerkskammer, Klaus Repp, überreichte in diesem Rahmen Geschäftsführer Holger Domaschka eine Jubiläums-Urkunde und würdigte unter anderem das Engagement des Unternehmens für die Ausbildung.

Holger Domaschka zog eine positive Bilanz der ersten fünf Jahrzehnte. Dieser lange Zeitraum sei keine Selbstverständlichkeit - erst · recht nicht in Zeiten, in denen von „Heu-schrecken" und „feindlichen über-nahmen" gesprochen werde. Diese Wortwahl erinnere beinahe an einen Krieg. Lauterbach sei ein guter Standort, so der Geschäftsführer, der der Lauterbacher Stadtverwaltung für eine gute und unbürokratische Zusammenarbeit dankte. Vor allem habe das Unternehmen gute und engagierte Mitarbeiter, die offenkundig gerne zur Arbeit kämen.

Lauterbachs Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller dankte der Firma für „ihr Bekenntnis zum Standort Lauterbach“. Im Namen der Belegschaft gratulierten Heike Döring und Jürgen Möller. Ein weiteres Gratulationsgeschenk kam vom Künstler Christian Spahn. Er hatte eine Skulptur angefertigt, in deren Zentrum ein kleines Ziegeldach steht. Kurz gehalten waren die Gratulationsreden, denn die Familie Domaschka hatte sich dazu entschlossen, lieber locker mit Familie, Freunden und Kunden zu feiern. Ein Höhepunkt des Tages war die Einfahrt einiger historischer Traktoren. Einer von ihnen hatte auf dem Anhänger Spahns Skulptur. Am Rand des Geländes bestand die Möglichkeit, sich über Baumaterialien aus dem Arbeitsgebiet der Firma Domaschka zu informieren. Hersteller hatten dafür Stände aufgebaut. Im Innenraum gab es eine kleine Ausstellung mit zum Teil humorvollen Fotos aus der Firmengeschichte.

Die Musik kam von der neu gegründeten Lauterbacher Oldie-Band The Sixties Revival. Sie besteht aus Musikern, die bereits in den Sechzigern die Lauterbacher Beat- und Rock-Szene wesentlich prägten. Es sind Michael ,,Michi" Müller, Winfried „Winni" Brenneis (beide Gesang und Gitarre), Hardy Birkenstock (Bass) und Roland Pöhlmann (Schlagzeug, Gesang). Mit Songs der Beatles, der Rolling Stones, der Searchers und vieler anderer Bands der Sechziger begeisterten sie fünf Stunden lang die Besucher des Festes.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Es gab Kuchen, Gegrilltes und Holzofen-Pizza der Gemeinschaft Altenschlirf. Erlöse aus Essens- und Getränkeverkäufen möchte die Firma Domaschka spenden.

Quelle: Lauterbacher Anzeiger